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Senj

Mit über 3.000 Jahren gehört Senj, ein 7.100 Einwohner großer Küstenort am östlichen Ende der Kvarner Bucht, zu den ältesten Siedlungen der kroatischen Adriaküste und blickt auf eine stürmische Geschichte zurück. Senj galt bereits im Mittelalter als strategisch wichtiger Ort an der Adriaküste und war unter anderem in Revierkämpfe mit den Türken verwickelt. Mit der aufkommenden Schifffahrt durch die Venezianer im 16. Jahrhundert entdeckten die Bewohner ihre "Begeisterung" für den aufblühenden Seehandel und waren schon bald als gefürchtete Piraten in der Kvarner Bucht bekannt. Noch heute zeugen die rustikalen Festungen rund um die Kleinstadt von der tapferen Haltung der früheren Bewohner. Eines der berühmtesten Exemplare dieser massiven Bollwerke der Geschichte ist die Festung Nehaj, die im Jahr 1558 errichtet wurde. Zum Schutze der Stadt thront sie auf einem Hügel. In früheren Zeiten lehrte sie bereits durch ihren robusten Anblick Feinde das Fürchten. Als würde der Anblick der Bastion nicht ausreichen, gaben die Bewohner ihr den Namen Nehaj, der übersetzt "Fürchte nichts" bedeutet. Heute beherbergt die Festung ein Museum mit zahlreichen Exponaten, glagolitische Schriften und bedeutende Dokumente, die die wilde Geschichte von Senj lebendig halten.

Mit Beginn der Habsburger Monarchie wurde in Senj eine friedlichere Atmosphäre geschaffen. Man vertrieb nicht nur die Piraten in andere Städte, sondern führte gleichzeitig neue politische Verordnungen ein. In Folge dessen blühte Senj erneut zu einem bedeutenden Hafen in der Kvarner Bucht auf und entwickelte eine blühende Wirtschaft rund um den Hafen, das Meer und den Handel. Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Senj nicht nur äußerlich hergerichtet und in vielen Ortsteilen renoviert - beispielsweise im Hafen. Gleichzeitig wirkte sich der Aufschwung im Tourismus positiv auf die Wirtschaft aus. Die ersten Touristen von Senj kamen vorwiegend aus den österreichischen und ungarischen Adelshäusern. Später - mit

Mit über 3.000 Jahren gehört Senj, ein 7.100 Einwohner großer Küstenort am östlichen Ende der Kvarner Bucht, zu den ältesten Siedlungen der kroatischen Adriaküste und blickt auf eine stürmische Geschichte zurück. Senj galt bereits im Mittelalter als strategisch wichtiger Ort an der Adriaküste und war unter anderem in Revierkämpfe mit den Türken verwickelt. Mit der aufkommenden Schifffahrt durch die Venezianer im 16. Jahrhundert entdeckten die Bewohner ihre "Begeisterung" für den aufblühenden Seehandel und waren schon bald als gefürchtete Piraten in der Kvarner Bucht bekannt. Noch heute zeugen die rustikalen Festungen rund um die Kleinstadt von der tapferen Haltung der früheren Bewohner. Eines der berühmtesten Exemplare dieser massiven Bollwerke der Geschichte ist die Festung Nehaj, die im Jahr 1558 errichtet wurde. Zum Schutze der Stadt thront sie auf einem Hügel. In früheren Zeiten lehrte sie bereits durch ihren robusten Anblick Feinde das Fürchten. Als würde der Anblick der Bastion nicht ausreichen, gaben die Bewohner ihr den Namen Nehaj, der übersetzt "Fürchte nichts" bedeutet. Heute beherbergt die Festung ein Museum mit zahlreichen Exponaten, glagolitische Schriften und bedeutende Dokumente, die die wilde Geschichte von Senj lebendig halten.

Mit Beginn der Habsburger Monarchie wurde in Senj eine friedlichere Atmosphäre geschaffen. Man vertrieb nicht nur die Piraten in andere Städte, sondern führte gleichzeitig neue politische Verordnungen ein. In Folge dessen blühte Senj erneut zu einem bedeutenden Hafen in der Kvarner Bucht auf und entwickelte eine blühende Wirtschaft rund um den Hafen, das Meer und den Handel. Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Senj nicht nur äußerlich hergerichtet und in vielen Ortsteilen renoviert - beispielsweise im Hafen. Gleichzeitig wirkte sich der Aufschwung im Tourismus positiv auf die Wirtschaft aus. Die ersten Touristen von Senj kamen vorwiegend aus den österreichischen und ungarischen Adelshäusern. Später - mit der touristischen Erschließung der Kvarner Bucht - kamen die Urlauber aus ganz Europa. Eine besonders beliebte Attraktion unter Touristen ist der Karneval von Senj, den die Bewohner im Winter und Sommer feiern. Insbesondere zur Hochsaison lassen sich die Urlauber ungern das bunte Treiben in den Straßen der Stadt entgehen. Zu dem großen Karnevalsumzug im Sommer sollen rund 25.000 Besucher nach Senj reisen. 

Kulinarische Tradition und vielseitige Badebuchten

Neben bunten Festivals und kulturhistorischen Bauwerken bietet Senj eine große gastronomische Vielfalt mit zahlreichen Restaurants, Bars und Konobas, die sich insbesondere rund um den Hafen und die Uferpromenade finden lassen. Die gastronomische Landschaft in Senj ist eine Mischung aus internationalen Speisen und den kulinarischen Traditionen der kroatischen Küste, die sich vor allem in der Vielzahl an Fisch- und Meerestier-Gerichten bemerkbar macht. Probieren sollte man daher in jedem Fall Fisch, Muscheln und Krebse. Aber auch Lammfleischgerichte darf man nicht verachten, die häufig noch traditionell unter einer "Peka" genannten Glocke zubereitet werden. Senj überzeugt nicht nur mit Kultur, Geschichte und Speisen. Der Ort bietet eine Vielzahl an schönen Stränden, die zahlreiche Erholung suchende Urlauber nach Senj locken. Mit sieben Stränden bietet Senj in dieser Hinsicht viel Abwechslung. Hinzu kommen schöne Badebuchten in den umliegenden Ortschaften - wie die Bucht Spasovac im Nachbarort Sveti Juraj.

 

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Strände

Strand Prva Draga

Kvarner Bucht, Riviera Senj, Senj

Strandtyp Kies, Felsen, Betonierte Plateaus
Strand Điga

Kvarner Bucht, Riviera Senj, Senj

Strandtyp Kies, Steine, Betonierte Plateaus
Strand Druga Draga

Kvarner Bucht, Riviera Senj, Senj

Strandtyp Kies, Felsen
Strand Škver

Kvarner Bucht, Riviera Senj, Senj

Strandtyp Kies, Betonierte Plateaus

Lage

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