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Festung Nehaj

Fans des Kinderbuchklassikers „Die rote Zora“ würden sie selbst im Schlaf erkennen, die Festung Nehaj, die auf dem gleichnamigen Berg über Senj thront. Zu charakteristisch ist der quadratische Grundriss und trutzige Charakter der mächtigen, 18 Meter hohen Mauern. Aber auch wer das Buch nie zur Hand genommen hat, kann sich der Präsenz der Anlage aus dem 16. Jahrhundert und der Schönheit ihrer Umgebung nur schwer entziehen.

Eng verbunden ist der Kula Nehaj, der Turm Nehaj, mit dem Schicksal der Uskoken. Die militärische Gemeinschaft christlicher Kriegsflüchtlinge wählte die Festung als Hauptsitz und Ausgangspunkt für ihre militärischen Aktionen gegen osmanische und venezianische Besatzer. Heute zeugt vor allem das liebevoll gestaltete Museum in den oberen Stockwerken vom Wirken und Leben der Uskoken. Keine Lust auf Geschichte? Ein Aufstieg aufs Dach lohnt sich trotzdem – von hier aus haben sie den wohl schönsten Ausblick der gesamten Region, über die Stadt Senj und die angrenzenden Küstenstreifen bis hin zu den nahegelegenen Inseln Krk und Prvic, Rab und Goli Otok. Unser Tipp: Besuchen Sie die Festung Nehaj in den Abendstunden und erleben Sie, wie die rotgoldene Sonne hinter den Inseln der Kvarner Bucht in den azurnen Fluten versinkt und das Blau der Nacht die Küste in Besitz nimmt.

Zutritt zur Festung erhalten Besucher gegen Zahlung von 20 Kuna von Mai bis Oktober zwischen 10:00 und 18:00 Uhr. In den Sommermonaten verlängern sich die Öffnungszeiten bis 21:00 Uhr. Wer die mächtige Anlage außerhalb der Saison besichtigen möchte, muss sich vorab telefonisch oder per E-Mail an den Leiter des Museums wenden. Zu erreichen ist die weithin sichtbare Erinnerung an die wechselvolle Geschichte der Region zu Fuß von der Altstadt von Senj aus. Der Aufstieg ist zwar relativ steil – allein der Blick über die rot-braunen Dächer von Senj, die mit Sommerhäusern und Hotels gespickten Berge und den Hafen lohnt jedoch die Anstrengung. Gesäumt ist der Weg übrigens nichts nur von windzerzausten Nadelbäumen und wogenden Gräsern sondern auch von Resten der alten Stadtmauer. Erholung und Erfrischung nach dem Aufstieg auf ca. 350 Meter Höhe bieten die dicken, alten Gemäuer ebenso wie das urige Restaurant im Erdgeschoss, das regionaltypische Speisen und Weine mit der für Kroatien so typischen Herzlichkeit serviert. 

Lage

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