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Ruinenstadt und Amphitheater Salona

Ruinenstadt und Amphitheater Salona

Wer von den geschichtsträchtigen Straßen der Stadt Split noch nicht genug hat, sollte sich in die nur wenige Autominuten entfernte Stadt Solin aufmachen und sich von der antiken Stätte einnehmen lassen. In der Antike war Solin "Salona", ein wichtiges und mächtiges Zentrum von Dalmatien, in dem die Dalmaten, ein Stamm der Illyrer, herrschte und lebte.  Sie errichten im 4. Jahrhundert v. Chr. Wohnhäuser, Wege und Treppen, Plätze und Arenen, wie das Amphitheater. Die teilweise kunstvoll gearbeiteten Steinbauten sind noch heute in ihren Überresten in der Ruinenstadt, die etwa in der Spätantike verlassen wurde, zu sehen. Die Ruinen erzählen nicht nur von der Lebensweise im frühen Dalmatien, sondern zeugen auch von den Taten nachfolgender Völker und Herrscher. So schuf man für christliche Märtyrer im 3. Jahrhundert auf dem Friedhof Manastirine eine letzte Ruhestätte.

Die Venezianer zeigten sich im 17. Jahrhundert vor allem habgierig und rissen den Marmor aus den Wänden des einst 15.000 Platz großen Amphitheaters, um das wertvolle Gestein in ihren Palästen zu verarbeiten. Archäologen zufolge erbauten die Dalmaten das für Wettkämpfe gedachte Amphitheater im 2. Jahrhundert v. Chr. Dass die Bauten über 20 Jahrhunderte Umwelt, Kriegen und Industrialisierung trotzen, ist erstaunlich. Ebenso beeindruckend sind die Überreste des im 5. Jahrhundert erbauten Aquädukts, einer achteckigen Taufkapelle, eines Thermalbads, einer Kathedrale und anderer Bauwerke aus der frühchristlichen Zeit.

Die Blütezeit verdankt Salona dem Kaiser Diokletian, ein römischer Herrscher im 3. Jahrhundert, der durch den gleichnamigen Palast in Split Touristen ein Name sein sollte. Entlang der Straße Put Salone führt nicht nur einst die Stadtmauer von Salona, sie dient auch als Wegweiser durch die Ruinenstadt. Im Tusculum-Museum auf der nördlichen Seite der Ruinenstadt erhalten Besucher nicht nur die Eintrittskarten für umgerechnet 2,50 Euro, sondern auch spannendes Informationsmaterial zur Ausgrabungsstätte und Geschichte. Der unweit entfernte Parkplatz ermöglicht eine bequeme Anreise mit dem PKW. 

Lage

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